

Psychische Belastungen gehören für Pilot:innen und Beschäftigte der Luftfahrt dazu. Bei AntiSkid stehen dir Kolleg:innen zur Seite, die den Druck und die Verantwortung des Flugbetriebs kennen – ohne Umwege und vertraulich. Damit du wieder Kurs aufnehmen kannst.
Vertraulichkeit steht an erster Stelle. Unser Team unterliegt der Schweigepflicht. Ohne deine ausdrückliche Zustimmung geben wir keine Informationen weiter – weder an deine Airline noch an das LBA.
Du rufst uns an. Ein Peer ist für dich da und hört dir zu. Unverbindlich vereinbart ihr ein Beratungsgespräch.
Du lernst das Programm kennen. Gemeinsam sprecht ihr über deine Situation und den weiteren Ablauf.
Zwei psychologische Fachkräfte ordnen deine Belastung fachlich ein und besprechen mit dir die nächsten Schritte.
Entsprechend deiner persönlichen Situation begleiten wir dich in zwei verschiedenen Programmen:

„Wir Piloten sind darin trainiert, in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und klare Entscheidungen zu treffen. Doch auch wir sind nicht davor geschützt, dass persönliche oder äußere Probleme zur Herausforderung werden. Genau dann ist AntiSkid da, um vertrauensvoll, fachlich und schnell zu unterstützen und gemeinsam Lösungen zu finden.“
Falk Friedrichs
Pilot (EAT/DHL)
Nein, wir gebe keine Daten an Deinen Arbeitgeber weiter! Wir behandeln Dein Anliegen streng vertraulich. Wichtig für Dich zu wissen: das psychologische und psychotherapeutische Beratungsteam unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und die unbefugte Weitergabe von Patientengeheimnissen wird vom Gesetzgeber streng bestraft.
Laut Verordnung der EASA (Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit) dürfen Pilot:innnen mit einer psychischen Erkrankung nicht mehr fliegen, da die Flugtauglichkeit durch die Erkrankung beeinträchtigt sein könnte. Jedoch kann die Tauglichkeit wiedererlangt werden, wenn psychisch erkrankte Pilot:innen eine erfolgreiche Behandlung und fachpsychiatrische Begutachtung nachweisen. Teilnehmende des AntiSkid Programms werden engmaschig bei diesem Prozess unterstützt.
Nach Gesprächen mit zwei unserer Peers und – wenn du das möchtest – einer anschließenden Einschätzung durch unser psychologisches Fachteam erhältst du eine Rückmeldung, ob psychische Belastungen oder eine psychische Erkrankung vorliegen könnten. Außerdem informieren wir dich umfassend über das AntiSkid-Programm und was eine Teilnahme bedeutet. So kannst du in Ruhe und selbstbestimmt entscheiden, wie es für dich weitergeht.
Die EASA-Verordnung (spezifisch CAT.GEN.MPA.215) verpflichtet Fluggesellschaften in Europa, Pilot:innen einen möglichst einfachen und schnellen Zugang zu einem Unterstützungsprogramm bei psychischen Belastungen, die die Flugtauglichkeit beeinflussen können, zu ermöglichen. Das AntiSkid Peer Support Programm erfüllt diese Anforderungen.
Die Stiftung AntiSkid ist Trägerin des Programms. Die fachliche und organisatorische Umsetzung erfolgt durch die Mental Care AntiSkid GmbH in Zusammenarbeit mit den Peers und dem psychologischen Fachteam.